kai-uwe holze   kunsthistoriker

 

 

KUNST KONZEPTE REALISATION im k16 am rhein

unsere ausstellungsräume im k16 am rhein sind geöffnet: mo - do 11 - 16 uhr, sa 11 - 13 uhr und nach vereinbarung

für einen besuch außerhalb der öffnungszeiten melden sie sich bitte vorher per mail: info@kunst-konzepte-realisation.de oder telefonisch unter +49(0)2066-397087 an.

k16 am rhein, königstraße 16, 47198 duisburg-homberg

die ausstellung ist am 19.11.2016, sowie in der zeit vom 23.12.2016 - 06.01.2017geschlossen
eine telefonische terminabsprache zur ausstellungsbesichtigung ist in dieser zeit aber möglich


aktuell präsentieren wir die ausstellung 

 

position konkret - edition galerie teufel

 eröffnung: freitag 04.11.2016, 18 - 21 uhr

 ausstellungsdauer  04.11.2016 - 28.01.2017

zum zweiten mal zeigen wir im k16 am rhein in duisburg-homberg unter dem titel „position konkret - edition galerie teufel“ arbeiten von künstlern mit ganz unterschiedlichen ansätzen aus dem bereich der konkreten kunst. neben jo delahaut und hermann bartels sind unter anderem günther dohr, sandro de alexandris, albert rubens, heiko tappenbeck, kunibert fritz, h.d.schrader sowie aen t. sauerborn, gerard caris, albert roskam und alexander zedlitz mit arbeiten im format 40 x 30 cm vertreten. die grafischen blätter entstammen der „edition galerie heinz teufel“. der international renommierte galerist heinz teufel hatte sich nach der gründung seiner galerie 1966 auf die konkrete kunst spezialisiert und sich zeitlebens für diese kunst engagiert. um ein junges publikum für kunst zu interessieren gründete heinz teufel in den frühen jahren seiner galerie in koblenz die „edition galerie teufel“. mit einer auflage von 100 Stück pro monat erschienen graphiken in einem relativ kleinen standardformat von 40 x 30 cm zu einem niedrigen editionspreis. Mit eigens entwickelten bestellkarten in form von graphik-abonnements sollte ein möglichst großer kreis von interessenten erreicht werden.
von der in den späten 60er- und frühen 70er-jahren erschienenen grafikserie konnten wir ausgesuchte blätter zu dieser ausstellung zusammentragen und damit einen einblick in die künstlerische auseinandersetzung im bereich der konkreten kunst in dieser zeit aufzeigen.

 

 

 

 

manfred luther 

- idee konkrete zeichnungen 

- farbiger epilog auf die erdentage

eröffnung: freitag 15.04.2016, 18 - 21 uhr

 ausstellungsdauer  15.04. - 17.09.2016

in manfred luther tritt uns ein künstler entgegen, dessen werk sich so gar nicht in die gängigen ismen einordnen lassen will. obgleich sich visuelle anklänge an die konstruktive kunst ergeben und verbindungen zur minimalart darstellbar sind, bleiben diese kategorien für manfred luther sekundär. nach anfänglich realistischen arbeiten beginnt manfred luther, der den beruf des technischen zeichners erlernt hatte, in den frühen 60er jahren, aus dem verlangen heraus, die „sinnlichen wahrnehmung und die vielfalt der erscheinungen zu verstehen“, mit der arbeit an der werkgruppe „idee konkrete zeichnungen“. er entwickelte dabei ein alphabet von 24 grundformen - neben dem kreis, dem dreieck, dem quadrat, eben auch das verschobene quadrat - das parallelogramm und weitere variationen und kombinationen der geometrischen grundformen. mit diesen figuren glaubte er den inhalt der ganzen welt darstellen zu können. denn sein philosophisches werk ist der kern seiner künstlerischen arbeit. die „idee konkrete zeichnungen“ ist als kausales ordnungsprinzip des universums auf der basis erkenntnistheoretischer überlegungen angelegt und zieht , so luther die „letztmögliche konsequenz  aus den philosophischen standpunkten malewitschs (mystische grundsatzerklärung) und mondrians (symbolische grundsatzerklärung); als erkenntnistheoretische letztmögliche  objektivierte verallgemeinerung in form und inhalt“ und muss als folge originären durchsinnens betrachtet werden.

Die „idee konkrete zeichnungen“ bestimmt das gesamte werk manfred luthers. nach der erstmaligen umsetzung der sinnzeichen in sensiblen tusche-blättern ende der 60er jahre folgt um 1970 die werkgruppe „paraphrasen“, an die sich die  ausarbeitung des formenkanons in schwarz-grauen siebdrucken anschließt. in den frühen 80er jahren findet dann mit dem „farbigen epilog auf die erdentage“ eine hinwendung zur farbe statt. welche sich auch in der seit 1983 entstandenen folge „cogito ergo sum“ auswirkt, bei der luther letztendlich nur noch den kreis als figur gelten lässt.
manfred luther, der 2004 in dresden verstorben ist, war einer der wichtigsten vertreter der konstruktiven kunst in dresden. einer kunst die in der ddr aus politischen gründen unerwünscht war. und so blieb ihm eine anerkennung seiner künstlerischen arbeit bis in die späten lebensjahre verwehrt. heute befinden sich seine arbeiten in zahreichen namhaften museen u.a. in dresden, stuttgart und würzburg.

 

 

 

 

 

konkret auf papier einladungskarte konkret auf papier

25.09.2015 - 27.02.2016

KUNST KONZEPTE REALISATION zeigt ab dem 25.09.2015 die ausstellung „konkret auf papier“. eine werkschau von 16 künstlern aus verschiedenen ländern, deren werke ausschließlich auf papier bzw. pappe und karton entstanden sind. die ausstellung im k16 am rhein in duisburg-homberg hat das anliegen die unterschiedlichen strömungen und die vielfalt eines stils aufzuzeigen, der unter dem begriff „konkrete kunst“ zusammengefasst wird. ausgangspunkt für die entwicklung war 1930 die gründung der künstlergruppe „art concret“ und das zur gründung  von dem niederländischen künstler theo van doesburg vorgelegte gleichnamige manifest. die künstlerischen mittel der konkreten kunst sind zwar die gleichen wie die der herkömmlichen malerei und skulptur – also die linie und die fläche, die farbe und das licht, volumen und masse, struktur und komposition. doch dienen diese mittel den konkreten künstlern nicht zur abbildung von menschen und landschaften, sie möchten uns auch keine geschichten erzählen. vielmehr isolieren sie ihre künstlerischen mittel und untersuchen deren wirkung und beziehungen zueinander. die konkreten künstler bilden keine realität ab, sondern schaffen eine neue, eine künstlerische realität.
in dieser ausstellung geschieht dies wie oben erwähnt ausschließlich auf papier, pappe und karton. dabei zeigt sich, dass das genre der zeichnung von den künstlern sehr unterschiedlich aufgefasst wird.

 

 

 

 

Tobias Stengel - Strukturen  im K16 am Rhein

20.03.2015 - 22.08.2015

 Mit dem in Dresden lebenden Künstler Tobias Stengel und seinen Arbeiten setzten wir im K16 am Rhein in Duisburg-Homberg die Reihe der Ausstellungen, die sich mit dem Thema Strukturen befassen fort.
Waren es zunächst die klassischen Mittel der Bildhauerei mit denen Tobias Stengel, der an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Bildhauerei studiert hat, seine polygonalen Skulpturen aufbaute, ist es seit den 90er Jahren eine fast obsessive Faszination von dem schlichten Gegenstand des Würfels die ihn treibt. Unbeabsichtigt und ohne die Einflüsse der konstruktiv-konkreten Kunst gelangte er über die Analyse der Würfelstruktur zu einer kalkulierenden, seriellen Arbeitsweise. Das Abrollen des Würfels über seine Flächen und Kanten, später auch über die Ecken, eröffnete ihm Wege und Möglichkeiten Strukturen nicht nur nachzubilden, sondern neu zu schaffen. Dies erfolgte auf Papier, aber auch in Wachs- und Eisenguss und in Stein, wie auf dem großen Platz vor dem Sächsischen Innenministerium in Dresden.
Diese analytische Herangehensweise von Tobias Stengel findet sich ebenfalls in den Arbeiten zum Thema der Goldene Schnitt, der ja schon seit Jahrtausenden das Mysterium der Schönheit und der Proportionalität in Baukunst und Bildender Kunst beschreibt und die er mit einer Reihe von sehr zarten Arbeiten untersucht.
Die Methode des Abrollens, oder besser des Aufklappens, die er schon bei der Untersuchung des Würfels verwendet hat, greift Tobias Stengel, der immer wieder eine große Affinität zu den Naturwissenschaften zeigt, in seinen Arbeiten aus der Serie Kristallgitter wieder auf. Hier werden, ganz analytisch, die Kristalle zweidimensional dargestellt.
Die Erkenntnis, dass das Ausschalten können von Subjektivität, wie es die Künstler der konkreten Kunst lange propagiert haben und sich damit dem Vorwurf des dekorativen Spiels aussetzten, eine Illusion ist, haben bei Tobias Stengel zu einem ganz eigenen Weg und nicht zuletzt zu einem neuen Aspekt in der konstruktiv-konkreten Kunst geführt.

Hinweisen dürfen wir auch auf eine weitere Ausstellung von Tobias Stengel in unserer Region:

In der von Hans Scharoun entworfenen Johanneskirche in 44803 Bochum, Glockengarten 70, wird am Sonntag, den 22. März 2015 um 12 Uhr die Ausstellung Islamic Patterns von Tobias Stengel eröffnet. Neben den Würfelabrollungen in Wachs setzt er sich mit den Arbeiten in dieser Ausstellung vor allem mit der Geometrie Islamischer Ornamente auseinander. 

 

 

 

uwe kubiak
8.November 2013 - 30. März 2014


In unserer neuen Ausstellung im K16 am Rhein in Duisburg -Homberg zeigen wir ab dem 8. November  Arbeiten des in Düsseldorf lebenden Künstlers Uwe Kubiak  die über einen Zeitraum von  mehr als  20 Jahren entstanden sind.
In seinen Arbeiten kommt Kubiak mit nur wenigen einfachen Elementen und zu meist mit den Farben, bzw. Nichtfarben,  Schwarz und Weiß aus.  Diese einfachen Aufbauelemente, oder Module unterliegen, ebenso wie der erst in den letzten Jahren in sein Werk eingezogene enge Farbkanon, einem strengen systematischen Regelwerk, welches mit zunehmender Untersuchungsintensität seitens des Künstlers immer komplexere Formen annimmt. Waren es zunächst einfache Systeme, die vom Künstler per Hand entwickelt und gezeichnet wurden, so benutzt er nun schon seit einigen Jahren den Computer als Hilfsmittel, um aus den untersuchten Systemen heraus neue zu entwickeln, die zumeist aufeinander aufbauen und miteinander  verwoben werden . So kommt es zu Bildern, deren Aufbau durch Systeme determiniert wird, die wiederum aus Überlagerungen von Sub- und Sub-Subsystemen bestehen und in ihrem Zusammenspiel Binär- oder Makro-Strukturen optisch in den Vordergrund treten lassen. Die Prozeßhaftigkeit, bzw. die Funktion der von ihm entwickelten Systeme ist dabei der entscheidende Faktor. Erst diese erwecken seine Bilder zum Leben und führen zu überraschend lebendigen Ergebnissen. Die Elemente führen in den Bildern Kubiaks ein Eigenleben und müssen nicht zwingend zu einem Ergebnis führen. Sie bleiben dabei aber nicht auf sich selbst bezogen, sondern öffnen sich hin zur lebendigen Dichte, aus der heraus erst der Bildeindruck entsteht, aber auch das Erlebnis der Betrachtung. Der Kern der Kunst Uwe Kubiaks wird hier offenbar  -  in der immer wieder neu nachvollziehbaren Behauptung, dass das Leben in seiner ungeordneten organischen Vielfalt auf Systemen gründet und auf diese zurückführbar ist. Uwe Kubiak entwickelt und stellt künstlerisch Funktionsweisen dar, die den menschlichen nahe kommen.


 

 

Christian Wilke

14.April  - 19.Oktober 2013

 

einladung christian wilkeIn der nun schon dritten Ausstellung im K16 am Rhein in Duisburg -Homberg zeigen wir ab dem 12.4.2013 Arbeiten des in Duisburg lebenden Künstlers Christian Wilke. Ihn und sein Werk mit wenigen Begriffen zu umreißen, ihn gar in eine Kategorie zustecken fällt schwer, verweigert er durch seine Arbeitsweise doch jegliche Einordnung. Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Video, Installationskunst, etc. in jedem dieser Genres fühlt Christian Wilke sich zu Hause. Dabei ist es weniger die Formensprache, als die eigentliche Haltung die seine Arbeiten kennzeichnen. „Punk als Verweigerungsstrategie trifft in Wilkes Arbeiten auf vermeintliche Spießertugenden wie Detailgenauigkeit und Akkuratesse. Das Kunstmarktspiel nicht mitspielen, sich aber dennoch an den internen Vorgaben abarbeiten beschreibt Sven Drühl diese Haltung in einem Aufsatz sehr passend. Dabei bedient sich der Künstler für seine Motive in so gegensätzlichen Bereiche wie den neuen Medien und dem Fernsehen, aber auch der Werbung, der Kunstgeschichte und nicht zuletzt beim Rock ‘n Roll und Trash. Der Pluralismus ist allgegenwärtig. Überall finden sich Motive.
Und so entstehen originäre Bildfindungen, die gespickt sind mit spielerischen Zitaten aus den vorgenannten Bereichen. Stets ist dabei die Auseinandersetzung mit der klassischen Kunstgeschichte ein ganz wesentlicher Aspekt und führt zu einem Vokabular, das sich auf diese bezieht, sie aber zugleich überwindet, sie schändet und erhöht. Die Porträts von Stars und Sternchen, ausgeführt mit so unedlen Materialien, wie Geschenkpapier und Sprühdose, die Streifenbilder als klassische Landschaftsmalerei ausgeführt, oder auch seine Auseinandersetzung mit der geometrischen Kunst legen ein beredtes Bekenntnis des Künstlers zur Ironie in der Ausstellung im K16 ab.
Dass Christian Wilke dabei auch immer mit seiner Existenzberechtigung als Künstler kämpft, mit sich hadert, sie in Frage stellt, konnte zuletzt in der Ausstellung 47/12 im Lehmbruck-Museum Duisburg beobachtet werden, wo er mit der ironischen Installation „Christian Du musst auch mal an deine Zukunft denken“, einer Art Obdachlosenbehausung aus Kunstwerken, vertreten war.

 

 

position konkret


3. November 2012 - 28.Februar 2013

mit der ausstellung position konkret zeigen wir ab dem 3.11. in unseren ausstellungsräumen im k16 am rhein eine werkschau mit zeichnungen und druckgrafiken von 14 künstlern aus verschiedenen ländern. anliegen der ausstellung ist es, die unterschiedlichen strömungen und die vielfalt eines stils aufzuzeigen, der unter dem oberbegriff „konkrete kunst“ zusammengefasst wird.
den begriff „konkrete kunst“ prägte 1924 der niederländische maler und kunsttheoretiker theo van doesburg, 1930 legte er ihn anlässlich der gründung der gruppe „art concret“ in einem manifest vor. von der abstrakten kunst unterscheidet sich die konkrete kunst dadurch, dass nicht die materielle wirklichkeit abstrahiert dargestellt wird, sondern ausgehend von den konkreten bildmitteln linie, farbe, fläche und raum eine geometrische konstruktion entsteht. die kunst besitzt eine mathematisch-geometrische grundlage, ist frei von bezügen zu natur und symbolen. van doesburg erläuterte: „die malerei ist ein mittel, um auf optische weise den gedanken zu verwirklichen: jedes bild ist ein gedanke. (…) wir arbeiten mit den mitteln der mathematik und der wissenschaft, das heißt, mit den mitteln des denkens.“

 

                   

 

 

horst   bartnig              
unterbrechungen  konkrete grafik

20. Juni 2012 - 14.Oktober 2012

Plakat Bartnig K16 der in berlin lebende künstler horst bartnig befasst sich seit 1964 mit problemstellungen aus dem bereich der konstruktiv-konkreten kunst. einer kunst, die auf linien, flächen und farben basiert und die meist einem klaren geometrischen prinzip folgt.seit 1979 arbeitet er mit mathematikern und programmierern des zentralinstituts für informatik und rechentechnik in berlin-adlershof zusammen, die ihm den zugang zum computer eröffnen. das ergebnis sind arbeiten, die formal und farblich in visueller eindrücklichkeit logische entwicklungsreihen darbieten und variieren, wobei es um mehr geht als die illustration mathematischer zahlenkombinationen. im vorfeld einer umsetzung des bildkonzeptes in eine grafik oder ein bild stehen bis zu hundert errechnete zeichnungen am computer. dieses verfahren der enumerativen visualisierung dient dazu, eine bildidee zu entwickeln. ständiger begleiter des künstlers ist dabei der zweifel, ob das am bildschirm entstandene einer umsetzung als bild standhält, ob noch eine bessere lösung zu finden ist.eine seiner zentralen werkgruppen, zu der die im K16 am rhein gezeigten arbeiten gehören, hat horst bartnig nicht nach dem benannt, was er malt, sondern nachdem, was er nicht malt, die „unterbechungen“. letztere wird hier zum ziel seiner künstlerischen arbeit. eine unterbrechung kann eine störung, aber auch eine pause sein. ähnlich wie die pause in der musik, verwendet bartnig seine unterbrechungen zur rythmisierung. zentrales bildmotiv ist in dieser werkgruppe eine vertikale linie, die am oberen bildrand beginnt und an mehreren stellen unterbrochen wird. am unteren bildrand wird die linie beschnitten. das fehlende stück bildet aber nun den anfang einer paralell von unten nach oben laufenden linie in der nächsten reihe. dieses einfache prinzip setzt sich sofort, bis es am ende des bildquadrates mit einer letzten unterbrechung endet. einen ganz eigenen, zweiten, bildinhalt schaffen dabei die unterbrechungen, die nicht gemalten teile des bildes, selbst. in ihrer meist horizontalen oder rhomboiden anordnung laufen sie der vertikal struktur quasi entgegen und schaffen so einen gegenpart, der den bildern eine ausgesprochene dynamik beschert. häufig entsteht dabei ein flimmern im auge des betrachters, das an die visuellen effekte der op-art erinnert. von diesem an sich einfachen grundprinzip ausgehend entwickelt horst bartnig ein bildsystem, das sich außerordentlich vielfältig darstellt. durch die einbeziehung von farbe und die kombinatorik mit unterschiedlich langen strichen kommt eine unzahl von möglichkeiten zustande, die immer neue optische reize mit sich bringen. dabei folgen die arbeiten aber stets einem vorher festgelegten prozess der regelhaftigkeit. weitere variationen ergeben sich auch durch die technik der herstellung. horst bartnig zeigt sich auch in diesem punkt sehr vielseitig, so entstehen die unterbrechungen als malerei in acryl auf leinwand und in mannigfaltigen drucktechniken, z.b. dem holzschnitt oder dem pc-print, wie sie hier in der ausstellung zu sehen sind.

 

 

1936           geboren in militsch/schlesien
1954-57     studium an der fachschule für angewandt kunst, magdeburg
1964           erste konstruktiv-konkrete arbeiten
seit  1972   interesse an variablen systemen
seit  1979   zusammenarbeit mit dem zentralinstitut für informatik und rechentechnik berlin-adlershof
1987           erste begegnung mit max bill und richard paul lohse
1993           will-grohmann-preis der akademie der künste, berlin
2001           hannah-höch-preis, berlin

horst bartnig lebt und arbeitet in berlin

K16 Ausstellung Bartnig            K16 Ausstellung Bartnig            K16 Ausstellung Bartnig